Über Kaffeekamele und Satanskult
Nach Exorzismus wieder vernünftige Politik

Nachdem Angela Merkel der Dämon, der sie jahrelang steuerte, ausgetrieben wurde, will sie nun endlich eine angemessene politische Linie verfolgen.

Angela Merkel war jahrelang von einem Dämon besessen. Dies stellte sich kürzlich heraus. Anscheinend litt Frau Merkel in der Nacht von Sonntag zu Montag gegen Mitternacht (passend zur Geisterstunde) unter seltsamen Symptomen. Sie war nicht ansprechbar, verrenkte ihren Körper auf unnatürliche Weise und fing bald darauf an, in fremden Zungen zu sprechen. Der zu Hilfe gerufene Notarzt war ratlos, doch Präsident Joachim Gauck konnte helfen, indem er einen Exorzismus durchführte.

Bei dem Dämon handelt es sich um Belial, der Heillose und Nichtsnutzige, der sie davon abhielt, nachhaltige und sinnvolle politische Entscheidungen im Sinne des Volkes und nicht der Wirtschaft zu treffen. In alten Schriften wird er als des Teufels Vertreter beschrieben, der sich gut in juristischen Fragen auskennt und in einem Rechtsstreit dafür sorgte, dass der Teufel bis zum Jüngsten Tag die Macht über die Gottlosen hat. Er spricht freundlich zu den Menschen und verteilt Posten, Ehrenstellen und Vorteile, vorausgesetzt, man bringt ihm ein Opfer.*

Wie lange schon Belial von ihr Besitz ergriffen hat, ist unklar. Doch zum Glück ist der Spuk vorbei. Nach einer Erholungspause möchte sieh Frau Merkel nun wieder ernsthaft ihrer Aufgabe widmen und den politischen Kurs richten. Zunächst stünde ein Schuldenschnitt Griechenlands auf dem Plan, heißt es in der aktuellen Regierungserklärung, aber noch viel mehr sei zu tun.

 

*Quelle: Marc-Roberts-Team: „Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens“, Verlag für Sammler, Graz 2004, Seite 39

 

Text und Bild: Eva Stützer