Über Kaffeekamele und Satanskult
1. Mai - Ich mach frei

Eine kleine Unverfrorenheit zum Tag der Arbeit.
Wer Einwände hat, darf sie behalten.

Sonntag, 27. April 2014
Die Erkenntnis trifft mich hart: Am 1.Mai steht eine neue Ausgabe der Kaffeekamele auf dem Plan. Oh nein, worüber soll ich denn diesmal schreiben? Keinerlei Vorüberlegungen gemacht, fehlendes Foto, ich bin am Ende.
Manchmal ist es echt schwierig, sich ständig neue Themen aus der Nase zu ziehen, über die man so viel Mist verzapfen kann. Und ich hab doch noch mehr zu tun!

Aber dann noch eine rettende Idee.
Der 1. Mai ist doch Tag der Arbeit und alle haben frei. Warum sollte mir das Recht nicht zustehen, mich wenigstens von einer Aufgabe zu entbinden?
Also versuche ich wenigstens alle anderen Sachen zu erledigen, demonstriere vielleicht gegen Ungerechtigkeit oder lege mich auf eine Blumenwiese und chille.

Ist schon ein bisschen erbärmlich, mich so davonstehlen zu wollen.

Alle, die nach Ersatz dürsten oder sich beschweren wollen; die den Drang empfinden, mir mal auf die Fresse zu hauen oder sonstiges, sind herzlich zur morgigen Poetenschlacht eingeladen.
Ich werde da sein und mich euch stellen. Vielleicht gebe ich euch auch ein Getränk aus.
Kommet in Scharen!

Und als kleinen Trost gibt es hier noch ein lustiges Bild von meiner Katze mit einem Hut.

Text und Fotos: Eva Stützer