Toleranz fördern – Kompetenz stärken
Abschlussbericht veröffentlicht

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht Abschlussbericht des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN.

Ziel des 2011 gestarteten Programms ist die Förderung von zivilem Engagement, demokratischen Verhaltensweisen und des Einsatzes für Vielfalt und Toleranz. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen auf präventiv-pädagogische Weise für die grundlegenden Regeln eines friedlichen und demokratischen Zusammenlebens begeistert werden.

Die mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragten Forschungseinrichtungen und das mit der Programmevaluation betraute Deutsche Jugendinstitut stellten im Abschlussbericht fest, dass sich die drei Handlungskonzepte – Lokale Aktionspläne, Modellprojekte und landesweite Beratungsnetzwerke – grundsätzlich bewährt haben, heißt es in einer Pressemitteilung auf der Programmhomepage.

So würden durch Lokale Aktionspläne sowohl Netzwerke zivilgesellschaftlicher Akteure angeregt und bestärkt als auch das Zusammenwirken zwischen zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren spürbar verbessert werden. Wichtigste Aufgabe der Modellprojekte sei es, die unterschiedlichen Erfahrungen aus der Umsetzung und gelungene Handlungsansätze an die Regelpraxis zu vermitteln. Den landesweiten Beratungsnetzwerken sei es gelungen, stabile und qualifizierte Beratungsstrukturen, aus denen heraus professionelle Beratungsleistungen erbracht werden, zu etablieren.

Insgesamt ergänzten sich die unterschiedlichen Handlungskonzepte, wodurch mit dem Bundesprogramm ein ganzheitlicher Anspruch von Prävention habe eingelöst werden können.

Die große Bandbreite der umgesetzten pädagogischen, beratenden und vernetzenden Präventions- und Interventionspraxis stelle dementsprechend eine besondere Stärke von TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN dar.

Das Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN läuft noch bis Ende 2014 und wird durch ein neues Bundesprogramm abgelöst.

Den Abschlussbericht gibt es hier.