Über Kaffeekamele und Satanskult
4. Poetenschlacht geschlagen - Eine persönliche Zusammenfassung

Wieder einmal ist eine Poetenschlacht vorbei. Am 14. März 2015 traten neun Poeten mit Hilfe des gesprochenen Wortes gegeneinander an und kämpften um den Sieg.

Mit dabei waren die Newcomerin Julia Walter aus Mühlhausen,

Julia WalterFelix Kaden aus Erlangen,

Felix KadenLivia Warch

Livia Warchund Sascha Kirchhoff aus Herborn,

Sascha KirchhoffRene Schirl aus Gießen, Niclas Ahmling aus Würzburg,

Niclas AhmlingMarc Schmuck aus Nordhausen,

Marc SchmuckUdo Tiffert aus der Oberlausitz

Udo Tiffertund Torben Winter aus Jena.

Torben Winter

Das Sahnehäubchen des  Abends bildeten die Gewinnerin der zweiten Poetenschlacht, Elli Linn aus Jena sowie der Klangzauberer und Beatboxer MandoElli Linn.

Mando

Letzten Endes zog die fantastische Livia Warch die Begeisterung des Publikums auf sich und nahm die handgefertigte Hellebarde als Siegertrophäe mit nach Hause.

In meiner Position als Veranstalterin kann ich behaupten, man geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge davon.
Zum einen zeigt sich, dass die Vorbereitungen, die harte Arbeit und der Stress, die darin stecken, nicht umsonst waren. Viele hatten einen schönen Abend, sprachen mir ihr Lob aus und freuen sich auf die nächste Schlacht. Die, die nicht da waren, sagten mir, dass sie es bereuten.
Meine Erleichterung darüber, dass das Café Swing besser mit Menschen gefüllt war denn je, kann man kaum in Worte fassen.
So viel an diesem Abend hätte so schlimm fehlschlagen können, tat es aber nicht.

Begeisterte Zuschauer

Zum anderen ärgere ich mich über jede Kleinigkeit, die nicht optimal verlief. Doch dafür gibt es ja die nächste Poetenschlacht, denn es heißt ja so schön: Aus Fehlern lernt man.

Was ich leider nicht so ohne weiteres ändern kann, ist die Einstellung des Publikums. An sich gibt es daran nichts zu beanstanden, versteht mich nicht falsch. Dennoch fiel -gerade im Vergleich zum Eisenacher Sommergewinnsslam am Vortag- auf, wie zurückhaltend meine geliebten Mühlhäuser sind. Meiner Meinung tut dieser Stadt das eingeschränkte Kulturangebot nicht gut. Daran müssen wir arbeiten. Jedoch fehlt es da an engagierten Menschen, die dies ändern wollen.

Liebes Publikum, für euch machen wir das Ganze ja: Wie gefiel euch die Poetenschlacht? Habt ihr Kritik, Anregungen oder Dank, den bzw. die ihr loswerden wollt? Schreibt mir gerne unter poetenschlacht@jim-zone.de!

Mein Dank gilt in erster Linie unseren finanziellen Rettern Christian Matthäus und der Sparkasse Unstrut Hainich, ohne die wir nichts hätten tun können, des Weiterem dem Erbauer der Trophäe,  無限, Jugend Bewegt für die Werbung und all denen, die mich immer wieder moralisch aufgebaut haben, sodass ich nicht der Versuchung nachgab, aufzugeben.

Text: Eva Stützer
Fotos: Ann-Sophie Groß